MARSI: Hautschäden durch Pflaster, Verbandmittel und Wundauflagen
Medical adhesive-related skin injuries (MARSI) sind Hautschäden, die im Zusammenhang mit medizinischen Klebstoffen, Pflastern, Wundauflagen oder anderen Verbandmitteln entstehen. Besonders gefährdet sind Menschen mit empfindlicher, vorgeschädigter oder alternder Haut sowie Patienten, bei denen Verbandmittel regelmäßig gewechselt werden müssen.
Da die Hautbarriere bereits durch Erkrankungen, Wunden oder Feuchtigkeitsbelastungen beeinträchtigt sein kann, reagieren betroffene Hautareale häufig besonders empfindlich auf zusätzliche Belastungen.
Wie entstehen MARSI?
Hautschäden durch Verbandmittel können verschiedene Ursachen haben.
Dazu gehören beispielsweise:
- Unverträglichkeiten gegenüber Klebstoffen
- häufige Verbandwechsel
- mechanische Belastungen beim Entfernen von Pflastern
- aufgeweichte Haut (Mazeration)
- empfindliche oder vorgeschädigte Haut
- langandauernde Feuchtigkeitsbelastung
Beim Entfernen von Pflastern oder Wundauflagen können mitunter oberste Hautschichten mitabgelöst werden, wodurch zusätzliche Hautschäden entstehen können.
Welche Hautveränderungen können auftreten?
Zu den typischen Anzeichen von MARSI gehören:
- Hautrötungen
- Hautreizungen
- Brennen oder Juckreiz
- oberflächliche Hautabschürfungen
- Hautverletzungen beim Entfernen von Verbandmitteln
- Mazeration der Haut
- schmerzhafte Hautveränderungen
Insbesondere bei regelmäßigen Verbandwechseln sollte die Haut daher aufmerksam beobachtet werden.
Was bedeutet Mazeration?
Unter Mazeration versteht man das Aufweichen der Haut durch länger anhaltende Feuchtigkeit. Aufgeweichte Haut reagiert deutlich empfindlicher auf Pflaster, Verbandmittel und mechanische Belastungen.
Dadurch kann das Risiko für Hautverletzungen beim Verbandwechsel zusätzlich steigen.
Warum ist Hautschutz bei MARSI wichtig?
Ein geeigneter Hautschutz kann dazu beitragen, die Hautbarriere zu unterstützen und die Haut vor zusätzlichen Belastungen durch Pflaster und Verbandmittel zu schützen.
Ziele des Hautschutzes sind unter anderem:
- Schutz empfindlicher Hautbereiche
- Verringerung von Hautreizungen
- Unterstützung der natürlichen Hautbarriere
- Schutz vor Mazeration
- Unterstützung der Hautpflege
- Reduzierung mechanischer Belastungen beim Verbandwechsel
Hautschutz bei empfindlicher und vorgeschädigter Haut
Besonders ältere Menschen, Patienten mit chronischen Wunden oder Personen mit empfindlicher Haut profitieren häufig von einem vorbeugenden Hautschutz. Dadurch kann die Haut besser auf wiederkehrende Belastungen durch Verbandmittel vorbereitet werden.
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Häufige Fragen zu MARSI
Was bedeutet MARSI?
MARSI steht für „Medical Adhesive-Related Skin Injuries“ und bezeichnet Hautschäden, die durch medizinische Klebstoffe, Pflaster oder Verbandmittel entstehen können.
Wie entstehen Hautschäden durch Pflaster und Verbandmittel?
Hautschäden können durch Klebstoffe, häufige Verbandwechsel, mechanische Belastungen beim Entfernen von Pflastern oder durch aufgeweichte Haut entstehen.
Wer hat ein erhöhtes Risiko für MARSI?
Besonders gefährdet sind Menschen mit empfindlicher Haut, älteren Hautstrukturen, chronischen Wunden oder regelmäßig notwendigen Verbandwechseln.
Was ist Mazeration der Haut?
Mazeration beschreibt das Aufweichen der Haut durch länger anhaltende Feuchtigkeit. Die Haut wird dadurch empfindlicher und anfälliger für Verletzungen.
Warum treten Hautverletzungen beim Entfernen von Pflastern auf?
Beim Ablösen von Pflastern oder Wundauflagen können oberste Hautschichten mit entfernt werden, insbesondere wenn die Haut bereits vorgeschädigt oder empfindlich ist.
Wie kann das Risiko von MARSI reduziert werden?
Wichtig sind eine sorgfältige Hautpflege, die Vermeidung von Mazeration sowie ein geeigneter Hautschutz vor dem Anlegen von Verbandmitteln.
Welches Produkt eignet sich zum Hautschutz bei MARSI?
Für den Schutz empfindlicher Haut vor Belastungen durch Verbandmittel eignet sich CORYT Protect. Die Creme bildet einen atmungsaktiven Schutzfilm und unterstützt gleichzeitig die Pflege der Haut.




